Projektinhalt

Junge Menschen mit schweren Erkrankungen sind im Bildungswesen benachteiligt und müssen besonders unterstützt werden, um ihre Rechte auf Chancengleichheit und Schulbildung wahrnehmen zu können.

 

Erfahrungsaustausch zwischen Deutschland und Österreich 


In Österreich und Deutschland werden Kinder und Jugendliche mit schweren Erkrankungen und langfristigen Krankenhausaufenthalten durch Heilstättenschulen (AT) bzw. Schulen für Kranke (DE) unterstützt, im Regierungs-bezirk Detmold (NRW) und in der Bildungsregion Linz (AT) zudem mit Angeboten mit besonderen pädagogischen Konzepten und über Neue Technologien (IKT).


Unser MoviLe-Projekt will bereits vorhandene Kompetenzen und Erfahrungen bei zielgruppenspezischer Didaktik, Curricula und IKT-Integration zwischen den Partner-regionen in Österreich und Deutschland austauschen.

 

Der Einsatz innovativer Mediennutzung spielt hierbei eine entscheidende Rolle, denn die deutsche Region (Regierungsbezirk Detmold) hat einen virtuellen Lernraum (MokoDesk) zur Unterstützung der Schülerinnen und Schüler mit Erkrankungen entwickelt, die Bildungsregion Linz kann auf ihre Erfahrungen mit der Online-Anbindung zur Heimatschule ("Virtueller Klassenraum") und auf alternative Betreuungs-Projekte verweisen.

 

Die weitgehende Kooperation und Einbeziehung sowie teilweise auch Schulung aller Beteiligten (Schüler, Eltern, Lehrer der Heimat- und Krankenhausschule, Ärzte, Pfleger) sind für den Erfolg des MoviLe-Projekts maßgeblich.

 

Ziele des Projektes 

 

Erfahrungs- und Kompetenzaustausch aller Stakeholder in unserem MoviLe-Projekt hilft, Nachteile der jungen Menschen mit Erkrankungen zu reduzieren und auszugleichen:


• Sie haben die Möglichkeit, ihre schulische und berufliche Ausbildung weiterzuführen und für ihre weitere Entwicklung relevante Kompetenzen zu erwerben


• Sie haben dadurch die Möglichkeit, aktiv selbst auch unter erschwerten persönlichen Bedingungen ihre gesellschaftliche Integration und Teilhabe zu befördern (inklusiver Ansatz).


• Ganz allgemein erhöht die Nutzung von IKT zur Kompetenzentwicklung die Qualität der Schulbildung, fördert Inklusion und Gleichheit im Bildungswesen und wirkt Ausbildungs- und Schulabbrüchen entgegen.


Die Ergebnisse unseres Praxisaustauschs könnten zukünftig auch für weitere Zielgruppen genutzt werden.